Wer bin ich wirklich?

Wir kommen hier an auf dem Planeten Erde und stehen, kurz bevor wir als Seele in unseren  Körper eintreten, an einer ganz besonderen Schwelle: wir sehen unsere „Wahrheit“, unsere wahre Identität, unser höchstes Potential.

Dann passiert „das große Vergessen“. Beim Eintritt in diese irdische Erfahrung werden wir von diesem Wissen, wer wir wirklich sind, abgetrennt.

Wir erwachen als Neugeborene in unserem Körper und sind total abhängig und gleichzeitig unendlich weise, mit einem Gewahrsein, das weit über die körperliche Erfahrung hinausgeht.

Instinktiv wissen wir auch, dass unser Überleben von der Liebe und Zuwendung unserer Eltern abhängig ist, und so sind wir in den ersten Jahren unseres Lebens bereit, für diese liebevolle Zuwendung alles zu tun, alles zu geben, alles zu sein, was Anerkennung findet.

Wir passen uns unseren Eltern, Großeltern, Kindergartenbetreuern, Lehrern, … an und ganz allmählich werden wir „diese“ Person, die all die Meinungen, Ansichten, Vorgaben, Richtlinien, Erwartungen als ihr eigenes Sein betrachtet.

In gewissem Sinne sind wir wie hypnotisiert; wir glauben, dass wir jemand anderer sein sollen, sein müssen, als das Wesen, das wir in unserem Inneren wahrnehmen, spüren, erfahren. Schließlich wollen wir ja geliebt werden.

Mit all diesen Meinungen, Überzeugungen, Glaubensmustern, Ansichten von „gut und böse“, „richtig und falsch“ gestalten wir nun  unser Leben und unsere Erfahrungen.

Unserer Intuition, unserem energetischen Gewahrsein, welches viel weiter und umfassender ist, wird kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Aus diesem Grund verlieren wir auch diese Fähigkeiten mehr und mehr, weil die meisten erwachsenen Menschen dieses innere Gewahrsein nicht mehr spüren und leben, und wir darin keine Bestätigung finden.

In meiner Praxis tauchen immer öfter Kinder auf, die zuerst ganz schüchtern sich herantasten, ob sie mir von ihren energetischen Wahrnehmungen erzählen können, um dann erleichtert und freudig festzustellen: da ist ein Erwachsener, der mich versteht, der meine Erfahrungen kennt, mit dem ich darüber reden kann.

Unsere wahre Identität ist ein verlorener und vergessener Schatz, der darauf wartet, wiederentdeckt zu werden.

Durch diese Fremdbestimmung werden wir ein Sammelsurium von Überzeugungen, die nicht aus unserer Seele kommen. Wir leben übernommene Glaubensmuster, Ansichten, Meinungen, die oft nicht mit unserer inneren Wahrheit übereinstimmen und geben diese dann als Erwachsene wieder an unsere Kinder weiter.

Wenn wir beispielsweise als Kind in einer Umgebung aufgewachsen sind, wo Bestrafung zur Tagesordnung gehörte, werden wir diesen Schmerz in unser Unterbewusstsein verdrängen und in Folge diese Form von Bestrafung als normales Verhalten integrieren.

Klar geben wir das Erlernte nicht genauso an unsere Kinder weiter und wir können uns natürlich zu einem „guten Menschen“ entwickeln; der verdrängte Schmerz zeigt sich jedoch dann auf eine andere Art und Weise, zum Beispiel in dem Glauben, dass jeder für seine Fehler leiden muss, dass jeder sein Leid verdient hat, dass wir Mitgefühl verweigern, weil wir es als ein Zeichen von Schwäche empfinden.

Wenn wir nicht erkennen, womit wir uns identifizieren, was nicht unserer eigenen Wahrheit entspricht, werden wir keinen Frieden in uns finden, gespeicherte Verletzungen immer wieder wiederholen, nicht entdecken, was uns glücklich und frei fühlen lässt.

Gott sei Dank sind wir in einer Zeit angekommen, in der jahrelange Therapie oder Selbsterforschung nicht mehr notwendig sind, um all diese einschränkenden mentalen Konstrukte und emotionalen Verletzungen ablegen zu können. Heutzutage darf sich alles leichter und schneller verändern.

Immer mehr Menschen erkennen, dass eine Umwandlung des Bewusstseins im Gange ist, eine Ausdehnung der Wahrnehmung und energetisches Gewahrsein sich entfaltet – individuell und kollektiv.

Wir werden wieder, jeder für sich, das zurückholen, was wir vor so vielen Jahren zurückgelassen haben: unsere wahre Identität.

Ob mit dem Auge der Wissenschaft betrachtet oder aus dem Blickwinkel der Bewusstseinsforschung: wir sind mehr als nur Materie und es gibt eine weitaus größere Wahrnehmung als unsere fünf Sinne uns das erlauben.

Jeder ist ein individueller Ausdruck von einem wunderbaren Leben, das wir miteinander teilen. Wenn wir unsere wahre Identität wiedererkennen, erkennen wir auch die wahre Identität unserer Partner, Kinder, unserer Freunde, unserer Nachbarn und sogar unserer Feinde und wir beginnen, diese unendliche Vielfalt wertzuschätzen und zu lieben.

Der einzige Feind, das einzige Schlachtfeld existiert in unserem eigenen Bewusstsein. Es ist an der Zeit uns anzuerkennen als das was wir sind: unendliche Wesen der Liebe, der Freude, der Herrlichkeit.

Worauf wartest du noch? Dein wahres DU – es will gelebt werden! Öffne und entfalte dich! 

Herzlichst,

Waltraud

 

PS: Falls du deine Bewusstseinsbegrenzungen erkennen möchtest und all das wieder heil werden darf, was an Verletzung noch in deinem Unterbewusstsein wirkt, dann freue ich mich auf die Arbeit mit dir!

Kontaktanfrage: info@waltraudendl.com

Telefon: +43 664 122 52 24

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